Focus online:
29.7.2010
Atomindustrie dringt auf „15 Jahre plus X“
"Mit dem nun möglichen Ausbau des Endlagers "Schacht Konrad" kann eine wesentliche Komponente des im internationalen Vergleich weit vorangeschrittenen deutschen Entsorgungskonzeptes umgesetzt werden.",so Hohlefelder weiter. Das ehemalige Eisenerz-Bergwerk "Schacht Konrad" bei Salzgitter ist als Endlager für rund 300.000 Kubikmeter schwach-und mittelradioaktive Abfälle genehmigt. Es wird ca. 85% allerradioaktiven Abfälle in Deutschland aufnehmen. Hiervon werdenlangfristig zwei Drittel von den Energieversorgungsunternehmen kommen. Ein Großteil der derzeit vorhandenen Abfälle entstammt jedoch dem Bereich der "öffentlichen Hand", wie z. B. der Forschung oder der Medizin.
Die Erkundung des Salzstockes Gorleben als mögliches Endlager für hochradioaktive Abfälle ist derzeit unterbrochen. Allerdings stehen weder die seit Dezember 2005 vorliegenden Gutachten zu den methodisch-konzeptionellen und sicherheitstechnischen Fragen noch die bisher gewonnenen geologischen Befunde einer Eignung des Salzstockes Gorleben entgegen. Zudem ist die Entsorgungsfrage rein technisch bereits heute gelöst. "Da die in der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen dargestellten Zweifel am Salzstock Gorleben ausgeräumt sind, gilt es, die ergebnisoffene Erkundung dort möglichst schnell abzuschließen, um auch endgültige Klarheit über diesen Standort zu schaffen.", sagte Hohlefelder.Die Erkundung des Salzstockes Gorleben als mögliches Endlager für hochradioaktive Abfälle ist derzeit unterbrochen. Allerdings stehen weder die seit Dezember 2005 vorliegenden Gutachten zu den methodisch-konzeptionellen und sicherheitstechnischen Fragen noch die bisher gewonnenen geologischen Befunde einer Eignung des Salzstockes Gorleben entgegen. Zudem ist die Entsorgungsfrage rein technisch bereits heute gelöst. "Da die in der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen dargestellten Zweifel am Salzstock Gorleben ausgeräumt sind, gilt es, die ergebnisoffene Erkundung dort möglichst schnell abzuschließen, um auch endgültige Klarheit über diesen Standort zu schaffen.", sagte Hohlefelder.